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Impressionen vom Kirchhof St.Alban Der Kirchhof bei der St.Albankirche ist der letzte solchermassen erhaltene von Basel-Stadt. Hier unten im Tal hat schon das im 11. Jahrhundert entstandene Kloster St.Alban seine Toten beigesetzt. Um das Kloster entstand eine Kirchgemeinde der St.Alban-Vorstadt, die hier ihren Friedhof bekam. 1541 erstreckte sich sein Einzugsgebiet von den Mühlen im Tal über die Malzgasse bis in die Rittergasse hinein. 1769 bot er Raum für 300 Gräber. Mit der Eröffnung des Gottesackers auf dem Wolf 1872 wurde er aufgehoben. Im Gegensatz zu anderen Kirchhöfen blieb er zerfallend erhalten, bis zu einer sanften Renovation 2013. ![]() Der Weg über den früheren Friedhof führt zum Portal der Kirche. Beidseits der Allee befinden sich die Grabfelder. Gräber auf ihnen erkennt man kaum noch. Nur die Steine an den Kirchhofmauern künden bis heute von Toten die hier ruhen. ![]() Die Sanierung des alten Kirchhofs 2013 ordnete und renovierte die verbliebenen 42 Grabmäler (1940 waren es noch 71) bestmöglich. Dieser gerettete und ergänzte Stein berichtet von Anna Maria Iselin (1781-1824) und Helena Heusler (1828-1829). ![]() Die meisten Grabmäler stammen aus dem 19. Jahrhundert. Unter ihnen erzählen einige von der damals hohen Kindersterblichkeit. Verwittert stehen die Steine eines nicht mehr bekannten Kindes und jener von Johann Conrad Kummer (1861-1864) beisammen. ![]() Lange war das Grab von Melchior Berri (1801-1854), dem Schöpfer des Basler Dybli und seines Sohnes Rudolf Samuel (1846-1852) nicht mehr erkennbar. Doch die Grabsteine wurden 2013/2016 wiedergefunden und an den alten Orten (am Boden) platziert. ![]() Unbekannte Hände hinterlassen hie und da Blumen oder Kerzen an Grabmälern. Hier auf jenem von Christiana Carolina Bruckhardt-von Schwengsfeld (1728-1820). Die kleinen Liebesgaben schaffen einen Teil der besonderen Ambiance. ![]() Epitaph des Schreinermeisters Johannes Jessonig-Müller (1785-1855) und Sohn Johannes (1834-1844). Es spricht von Hoffnung auf ein Wiedersehen und wurde gestiftet von der trauernden Gattin und Mutter Magdalena, die 1868 verarmt starb. >> Meine Führung ins St.Alban-Tal
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