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stiche und zeichnungen aus dem alten basel
St.Jakobs-Denkmal und Sommercasino um 1860

Das Sommercasino entstand 1822/24. Johann Georg Von der Mühll (1789-1853) entwarf es als Gesellschaftshaus für jene vornehmen Kreise, welche die Sommer ausserhalb der Stadt auf ihren Landsitzen verbrachten. Das Sommercasino war das Gegenstück zum 1826 eröffneten Stadcasino, das ihm später den Rang ablief.

Das 1824 eingeweihte St.Jakobsdenkmal von Marquard Wocher (1760-1830) erinnerte an die Schlacht bei St.Jakob an der Birs 1444. Der 12 Meter hohe Pfeiler wurde aus aus roten Sandstein gefertigt und war bald schon marode. Er wurde 1872 durch das heutige Denkmal von Ferdinand Schlöth (1818-1891) ersetzt.

Die Szene zeigt ein einfaches Paar das seine Lasten zu Fuss auf dem Weg nach St.Jakob trägt. Ein besser gestelltes Paar ist mit seinem beladenen Einspänner auf der Strasse nach Münchenstein untwerwegs. Ein drittes Paar der gehobenen Schicht steht hinten nach dem Spaziergang vor dem Casino.

Der deutsche Künstler Ludwig Rohbock (1824-1893) schuf die Vorlagen für zahlreiche Stahlstiche von Landschaften und Städten, darunter auch Schweizer Motive wie dieses Denkmal. Der Stahl- und Kupferstecher Julius Umbach (1815-1877) aus Hanau setzte diverse bekannte Basler Motive um.




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